Montag, 27. April 2026

Düsseldorf: Güterzug erfasst LKW am geschlossenen Bahnübergang

LKW-Fahrer versuchte offenbar, Halbschranken zu umfahren - Fahrer eingeklemmt - Fußgängerin durch Trümmerteile verletzt

ANC-NEWS Düsseldorf - Am Montagmorgen (27.04.) gegen 09:20 Uhr kam es am Bahnübergang Kamper Weg / Ellerkirchstraße zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach ersten Informationen beabsichtigte ein LKW-Fahrer vermutlich, die geschlossenen Halbschranken am Bahnübergang zu umfahren, obwohl sich ein Güterzug näherte. Es kam zur Kollision beider Fahrzeuge. Der Lkw-Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden; er erlitt leichte Verletzungen. Eine Fußgängerin, die sich an der geschlossenen Schranke befand, wurde durch Trümmerteile verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Zugführer wurde vom Rettungsdienst betreut. Der beladene Lkw mit Baustoffen wurde schwer beschädigt. Die Straße blieb während der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme vollständig gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.



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Sonntag, 26. April 2026

Tödlicher Unfall an Bahnübergang in Recklinghausen

Rollstuhlfahrer stirbt nach Kollision mit Güterzug - Strecke gesperrt - Überquerung trotz geschlossener Schranken - Güterzug-Fahrer erlitt einen Schock - Kriminalpolizei ermittelt

ANC-NEWS Recklinghausen - Am Sonntagabend (26.04.) ist es in Recklinghausen zu einem tragischen Unfall gekommen. Gegen 19:20 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Einsatz am Bahnübergang „Im Paßkamp“ alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen wurde ein Rollstuhlfahrer auf dem beschrankten Bahnübergang von einem Güterzug erfasst. Durch die Wucht des Aufpralls erlitt der Mann tödliche Verletzungen. Der alarmierte Notarzt konnte vor Ort nur noch den Tod feststellen. Nach ersten Informationen der Bundespolizei soll sich der Rollstuhlfahrer trotz geschlossener Schranken auf den Bahnübergang begeben haben und versucht haben, diesen zu überqueren. Die Deutsche Bahn sperrte infolge des Unfalls die betroffene Bahnstrecke vollständig, um die Rettungs- und Ermittlungsarbeiten zu ermöglichen. Der Lokführer des Güterzugs erlitt einen Schock und wurde durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt. Weitere Personen kamen nach bisherigen Informationen nicht zu Schaden. Die weiteren Ermittlungen zur genauen Unfallursache hat die Kriminalpolizei übernommen. Dabei soll insbesondere geklärt werden, wie es zu dem Unglück an dem gesicherten Bahnübergang kommen konnte.



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Donnerstag, 23. April 2026

Brand auf Schrottplatz in Grevenbroich

Über 100 Einsatzkräfte vor Ort - Rauchwolke weithin sichtbar - Gefahr durch Propangasflaschen - WarnApp NINA ausgelöst - Stadtalarm ausgelöst

ANC-NEWS Grevenbroich (Kreis Neuss) - Ein Großbrand auf einem Schrottplatz in Grevenbroich hat am Donnerstagabend für einen stundenlangen Feuerwehreinsatz gesorgt. Gegen 18:30 Uhr war das Feuer auf dem Gelände an der Nikolaus-Otto-Straße im Industriegebiet-Ost ausgebrochen. Inzwischen ist der Einsatz weitgehend abgeschlossen, die Lage gilt als unter Kontrolle. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand eine Werkstatthalle bereits in Flammen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der unklaren Lage wurde frühzeitig Stadtalarm ausgelöst. Mehr als 100 Einsatzkräfte waren im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen und ein Übergreifen auf weitere Teile des Schrottplatzes zu verhindern. Eine große Rauchwolke zog während des Brandes über die Region und war kilometerweit sichtbar, unter anderem bis nach Neuss. Zeitweise wurde die Bevölkerung in Grevenbroich sowie in Teilen von Jüchen und Rommerskirchen über die Warn-App NINA vor möglichen Gefahren durch Rauchgase gewarnt. Die Warnung wurde im Laufe des Abends wieder aufgehoben. Besonders aufwendig gestalteten sich die Löscharbeiten durch mehrere Propangasflaschen, die sich in der betroffenen Halle befanden. Diese mussten von der Feuerwehr gesichert und gekühlt werden, um eine Explosion zu verhindern. Nach mehreren Stunden intensiver Arbeit konnte das Feuer schließlich unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Die Einsatzkräfte führten anschließend Nachlöscharbeiten durch, um versteckte Glutnester auszuschließen. Angaben zur Brandursache liegen weiterhin nicht vor. Auch zur Schadenshöhe und möglichen Verletzten gibt es bislang keine abschließenden Informationen.



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Gebäudebrand in Duisburg: Drei Personen über Drehleiter gerettet

Sichtbare Rauchwolken und hohes Notrufaufkommen - 77 Einsatzkräfte bekämpfen Brand in Mehrfamilienhaus - Menschenrettung durch die Feuerwehr - Ursache noch unklar

ANC-NEWS Duisburg - Am 23.04.2026 um 18:15 Uhr wurde die Feuerwehr auf Grund einer Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus auf der Weidmannstraße in Alt-Hamborn alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle war bereits eine starke Rauchentwicklung auf der Anfahrt sichtbar. In der Wohnung im 3. Obergeschoss des Gebäudes waren drei Personen vom Rauch bedroht und wurden mittels Drehleiter gerettet. Anschließend wurden sie dem Rettungsdienst zugeführt und untersucht. Sie konnten nach der Untersuchung an der Einsatzstelle verbleiben. Die Feuerwehr hat die Menschenrettung über die Drehleiter durchgeführt und mit sechs Trupps unter Atemschutz die Brandbekämpfung eingeleitet. Des Weiteren wurden Lüftungsmaßnahmen durchgeführt. Die enorme Rauchentwicklung sowie die große Anzahl von Einsatzfahrzeugen und Einsatzkräften rund um den Hamborner Altmarkt waren sichtbar. In der Leitstelle herrschte ein großes Notrufaufkommen aufgrund des Einsatzes. Insgesamt waren 77 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr (Löschzuges 310 / Hamborn und des Löschzuges 110 / Stadtmitte), der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes am Einsatz beteiligt. Die Brandursache ist Bestand der polizeilichen Ermittlungen. Der Einsatz wird gegen 21:00 Uhr beendet.



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Sonntag, 19. April 2026

Moers: Großaufgebot der Polizei bei Ausschreitungen vor Sikh-Tempel

Mehr als 40 Beteiligte - Mehrere Verletzte und Festnahmen - Spezialeinsatzkräfte im Einsatz - Mögliche interne Konflikte als Auslöser

ANC-NEWS Moers (Kreis Wesel) - In Moers kam es am Sonntag (19.04.) gegen 14:20 Uhr zu einem massiven Polizeieinsatz. In einem indischen Sikh-Tempel gerieten nach ersten Erkenntnissen mehr als 40 Personen in eine gewaltsame Auseinandersetzung, die sich später nach draußen verlagert hatte. Dabei sollen Pfefferspray, Messer und Schreckschusswaffen zum Einsatz gekommen sein. Die Polizei reagierte mit einem Großaufgebot, trennte die beteiligten Gruppen und setzte eine Hundertschaft ein, die das Gebäude teilweise mit Maschinenpistolen umstellte. Augenzeugen berichten zudem, dass sich möglicherweise noch ein bewaffneter Mann im Innenraum befinden könnte. Zur Unterstützung wurde ein Spezialeinsatzkommando angefordert, das zum Einsatzort ausrückte. Gleichzeitig kreiste ein Polizeihubschrauber über dem Gelände, um die Lage zu überwachen. Der Auslöser der Auseinandersetzung ist bislang unklar; nach ersten Ermittlungen könnte es interne Streitigkeiten innerhalb der Tempelgemeinschaft gegeben haben. Bei den gewaltsamen Zusammenstößen wurden mehrere Personen verletzt; Rettungskräfte und ein Notarzt versorgten die Verletzten noch am Tatort. Mehrere Tatverdächtige wurden festgenommen. Schwer bewaffnete Einheiten sichern das Gelände, während die angeforderten Spezialkräfte das Tempelgebäude durchsuchten. Im Gebäude wurden jedoch keine Personen mehr gefunden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.



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