Dienstag, 30. Juni 2026

Kontrollen im Weißen Riesen: Stadt und Polizei durchsuchen Duisburgs Problemhochhaus

Stadt, Polizei und Ausländerbehörde kontrollieren Bewohner - Prüfen Meldedaten und vollstrecken offene Haftbefehle im Weißen Riesen - Nach dem Einsatz im Herbst 2024 nehmen Stadt und Polizei nun weitere Wohnungen gezielt ins Visier

ANC-NEWS Duisburg - Großeinsatz am frühen Dienstagmorgen im Weißen Riesen an der Ottostraße 58–64. Stadt Duisburg und Polizei haben eine umfangreiche Kontrolle in dem als Problemimmobilie bekannten Hochhaus begonnen. Ziel des Einsatzes ist es, mögliche Verstöße gegen das Melderecht aufzudecken und offene Haftbefehle zu vollstrecken. Im Mittelpunkt steht eine melderechtliche Überprüfung. Die Einsatzkräfte kontrollieren, ob sich in den Wohnungen tatsächlich die Personen aufhalten, die dort offiziell gemeldet sind. Gleichzeitig wird überprüft, ob gegen Bewohner offene Haftbefehle vorliegen, die unmittelbar vollstreckt werden können. Neben einer Vielzahl von Polizeikräften sind auch Mitarbeiter des Ordnungsamtes sowie der Ausländerbehörde im Einsatz. Gemeinsam wollen die Behörden mögliche Unregelmäßigkeiten aufdecken. Nach Angaben der Stadt dient die Kontrolle dazu, Verstöße gegen das Melderecht festzustellen. Solche Einsätze führen nach Erfahrungen der Behörden immer wieder dazu, Fälle von Sozialleistungsmissbrauch aufzudecken. Die aktuelle Aktion knüpft an einen ähnlichen Großeinsatz aus dem Herbst 2024 an. Es werden heute gezielt die Wohnungen überprüft, die damals nicht bezogen waren, also bei denen niemand geöffnet hat oder bei denen keine Mietverträge bestanden. Wie viele der insgesamt rund 320 Wohnungen im Weißen Riesen diesmal kontrolliert werden, konnte die Stadt am Morgen noch nicht beziffern. Der Weiße Riese gilt seit Jahren als eine der bekanntesten Problemimmobilien Duisburgs. Immer wieder führen Stadt und Polizei dort gemeinsame Kontrollen durch, um gegen illegale Wohnverhältnisse, Verstöße gegen das Melderecht und weitere Ordnungswidrigkeiten vorzugehen.



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Montag, 29. Juni 2026

Essen: Mutmaßliches Autorennen endet in schwerem Unfall

Audi schleudert nach Kollision in Außengastronomie - Zwei Verletzte - Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens - Mini-Fahrerin und Restaurantgast verletzt - Spezialisten sichern bis zum Morgen die Unfallspuren

ANC-NEWS - Ein mutmaßliches illegales Autorennen hat in der Nacht zu Montag (29.06.) auf der Altendorfer Straße in Essen zu einem schweren Verkehrsunfall geführt. Gegen 1.20 Uhr kam es zu einer Kollision, bei der zwei Menschen verletzt wurden. Nur durch großes Glück wurden die zahlreichen Gäste eines Restaurants nicht schwerer verletzt. Nach ersten Informationen war eine 30-jährige Frau mit ihrem Mini Cooper auf der Altendorfer Straße in Fahrtrichtung Innenstadt unterwegs. Hinter ihr fuhr eine 31-jährige Frau mit einem VW Golf. Dahinter befand sich ein 23-jähriger Fahrer eines Audi A6. Nach Zeugenaussagen setzte die Mini-Fahrerin den Blinker, um nach links in die Niederfeldstraße abzubiegen. In diesem Moment soll der Audi-Fahrer versucht haben, beide Fahrzeuge zu überholen. Dabei kam es zur Kollision mit dem Mini Cooper. Durch den heftigen Aufprall verlor der 23-Jährige die Kontrolle über seinen Audi. Das Fahrzeug schleuderte in die Außengastronomie eines Restaurants, in der sich zum Unfallzeitpunkt noch bis zu 20 Gäste aufhielten. Einer der Gäste wurde von einem umherfliegenden Stuhl getroffen und verletzt. Auch die 30-jährige Fahrerin des Mini Cooper erlitt Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Für die umfangreiche Unfallaufnahme wurde ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Düsseldorf hinzugezogen. Die Experten sicherten die Spuren bis etwa 8.30 Uhr. Während der gesamten Unfallaufnahme blieb die Altendorfer Straße in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Mehrere Zeugen wurden noch in der Nacht befragt. Nach aktuellem Stand wird unter anderem wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. Ob sich dieser Verdacht bestätigt, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen.



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Sonntag, 28. Juni 2026

Essen: Erneuter Wasserrettungseinsatz am Baldeneysee

Taucher, Drohnen und Sonarboote suchten nach einem vermissten Schwimmer - Nur einen Tag nach dem tödlichen Badeunfall rückten Feuerwehr und DLRG erneut mit einem Großaufgebot aus - Nach rund einer Stunde brachen die Einsatzkräfte den Großeinsatz ohne Fund ab

ANC-NEWS Essen - Am Sonntagnachmittag kam es am Baldeneysee gegen kurz nach 17 Uhr auf Höhe des Café Extrablatt zu einem umfangreichen Wasserrettungseinsatz von Feuerwehr Essen, DLRG und DRK-Wasserwacht. Auslöser war der Hinweis, dass möglicherweise ein Schwimmer verunglückt sein könnte. Daraufhin wurde umgehend eine groß angelegte Suche eingeleitet, an der unter anderem Strömungsretter, Einsatztaucher und Sonarboote beteiligt waren. Nach mehrmaliger Kontrolle des Suchgebietes mittels Sonartechnik, dem Einsatz von Strömungsrettern im Uferbereich sowie mehreren Tauchgängen ergaben sich keine Hinweise auf eine im Wasser befindliche Person. Es ist daher davon auszugehen, dass die zunächst gemeldete Person das Wasser unbemerkt eigenständig verlassen hat. Nach rund zwei Stunden wurde der Einsatz beendet. Die Feuerwehr Essen war mit zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr, Kräften der Freiwilligen Feuerwehr sowie dem Führungsdienst im Einsatz. Unterstützt wurden die Maßnahmen durch die DLRG mit einem Führungsdienst, zwei Sonarbooten, mehreren Strömungsrettern und Einsatztauchern. Darüber hinaus war die DRK-Wasserwacht mit einem Rettungsboot an dem Einsatz beteiligt. Bereits zum vierten Mal innerhalb dieser Woche wurden die Wasserrettungskräfte im Essener Stadtgebiet alarmiert. Die DLRG Essen appelliert eindringlich, ausschließlich ausgewiesene und möglichst überwachte Badestellen zu nutzen. Das Schwimmen in der Ruhr, im Rhein-Herne-Kanal sowie an unbewachten Uferbereichen des Baldeneysees birgt erhebliche Gefahren und kann lebensbedrohliche Folgen haben. Quelle: Feuerwehr



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Samstag, 27. Juni 2026

19-Jähriger nach Badeunfall im Baldeneysee verstorben

Großangelegte Suchaktion am Regattaturm - Taucher bergen Vermissten nach 45 Minuten aus dem Wasser - 55 Einsatzkräfte, Taucher und Hubschrauber im Einsatz - der 19-Jährige erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen

ANC-NEWS Essen - Ein tragischer Badeunfall hat sich am Samstagnachmittag am Baldeneysee ereignet. Ein 19-jähriger Mann ist nach einem Sprung ins Wasser ums Leben gekommen. Gegen 17:35 Uhr wurden die DLRG Essen und die Feuerwehr Essen zu einem Wasserrettungseinsatz im Bereich des Regattaturms alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen war der 19-Jährige gemeinsam mit einer Gruppe junger Menschen am Seeufer. Zur Abkühlung sprang er in den Baldeneysee, tauchte jedoch nicht wieder auf. Seine Begleiter verständigten sofort die Rettungskräfte. Da sich die DLRG mit zwei Rettungsbooten bereits im regulären Wasserrettungsdienst auf dem See befand, erreichten die Einsatzkräfte die Unglücksstelle innerhalb weniger Minuten. Strömungsretter, Feuerwehrtaucher, mehrere Rettungsboote, eine Drohneneinheit sowie ein Polizeihubschrauber beteiligten sich an der umfangreichen Suche. Nach rund 45 Minuten fanden Taucher der Feuerwehr den Vermissten am Grund des Baldeneysees. Der 19-Jährige wurde an Land gebracht und unter laufenden Wiederbelebungsmaßnahmen in ein Essener Krankenhaus transportiert. Dort erlag er später seinen schweren Verletzungen. Während des rund eineinhalbstündigen Einsatzes mit etwa 55 Einsatzkräften war der Bereich um den Regattaturm gesperrt. Die Feuerwehr Essen weist erneut darauf hin, dass das Baden im Baldeneysee ausschließlich in den ausgewiesenen Badebereichen erlaubt ist.

  • inkl. O-Ton Christian Schmücker - Pressesprecher Feuerwehr Essen



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Herne: Tödlicher Badeunfall am Rhein-Herne-Kanal

Sechsjähriges Kind verstorben - Polizei ermittelt den genauen Unfallhergang

ANC-NEWS Herne - Polizei und Feuerwehr wurden am Samstagnachmittag (27.06.) gegen 14:50 Uhr zu einer vermissten Person im Rhein-Herne-Kanal in Herne alarmiert. Bei der vermissten Person handelt es sich um ein sechsjähriges Kind. An der Suchaktion waren Polizei, Feuerwehr und ein Rettungshubschrauber beteiligt. Mit einem Großaufgebot an Kräften wurde der Kanal sowohl zu Wasser als auch an Land abgesucht. Ein Polizeihubschrauber suchte den Kanal aus der Luft ab. Das Kind wurde leblos im Wasser gefunden und an Land gebracht; trotz Reanimation verstarb es noch vor Ort. Notfallseelsorger waren für die Angehörigen vor Ort. Wie es zu dem tragischen Unfall kam, muss nun die Polizei ermitteln.

  • inkl. O-Ton Badegast



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