Mittwoch, 24. Juni 2026

Essen: Dachstuhlbrand nach Feuer im Hinterhof - Drei Einsatzkräfte verletzt

Druckbehälter explodiert - Drei Einsatzkräfte mit Knalltrauma ins Krankenhaus - Parksituation erschwert Anfahrt der Einsatzfahrzeuge

ANC-NEWS Essen - In der Nacht zu Mittwoch (24.06.2026) wurde die Feuerwehr Essen gegen 02:15 Uhr zu einem Wohnungsbrand in der Woermannstraße in Essen-Karnap alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar; im Hinterhof des mittleren Gebäudeteils eines dreigeteilten Hauses brannte Unrat. Das Feuer griff rasch auf den Dachstuhl über und breitete sich auf die Dachbereiche der mittleren und rechten Gebäudeteile aus. Bei der Erkundung kam es zu einer Explosion, vermutlich durch einen Druckbehälter im Brandbereich. Drei Einsatzkräfte erlitten Knalltraumata und wurden medizinisch versorgt sowie in ein Krankenhaus gebracht. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich keine Personen in den Gebäuden; der rechte Gebäudeteil ist unbewohnt, die anderen Bewohner nicht zu Hause. Die Feuerwehr leitete einen umfangreichen Löschangriff mit zwei Wenderohren von Drehleitern, einem B-Rohr und mehreren C-Rohren ein; so konnte ein Übergreifen auf die linke Gebäudeeinheit verhindert werden. Die linke Hälfte blieb weitgehend unbeschädigt; die mittlere und die rechte Hälfte wurden deutlich beschädigt. Versorgungsunternehmen trennten Strom- und Gasleitungen. Die Anfahrt war durch abgestellte Fahrzeuge erschwert; teilweise mussten Einsatzfahrzeuge über Gehwege anfahren. Zudem kam es zu Problemen bei der Aufstellung der Hubrettungsfahrzeuge, wodurch die Löschmaßnahmen zeitlich verzögert wurden. Gegen 06:00 Uhr war „Feuer aus“. Am heutigen Tag folgen Brandnachschauen. Die Berufsfeuerwehr wurde durch Freiwillige aus Katernberg, Stoppenberg, Kray und Mitte unterstützt; weitere ehrenamtliche Kräfte sichern den Grundschutz. Die Polizei ermittelt zu Brandursache und Schadenhöhe.



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Störung des digitalen Bahnfunks: Zugbetrieb Bundesweit eingestellt

Alle Züge enden vorläufig an Bahnhöfen - Techniker arbeiten mit Hochdruck an Störungsbeseitigung - Chaos an Bahnhöfen

ANC-NEWS Essen/ Gelsenkirchen (NRW) - Seit dem späten Dienstagabend (23.06.2026) wird der Zugverkehr bundesweit eingestellt. Nach ersten Informationen gab es seit dem Abend eine bundesweite Störung des digitalen Bahnfunks GSM-R. Bis eine sichere Weiterfahrt gewährleistet ist, enden sämtliche Züge an den Bahnhöfen. Die Techniker arbeiten mit Hochdruck daran, die Störung schnellstmöglich zu beheben. Am Essener Hauptbahnhof ging nichts mehr; zahlreiche Zuggäste warteten vergeblich auf ihren Zug. Auch am Hauptbahnhof Gelsenkirchen warteten Besucher des Helene-Fischer-Konzerts auf ihren Zug. Um 00:29 Uhr gab es über www.zuginfo.nrw die Information "Der Zugbetrieb wird bundesweit wieder aufgenommen"

Essen

Gelsenkirchen


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Dienstag, 23. Juni 2026

Tödlicher Frontalzusammenstoß in Hörstel

Autofahrer verliert die Kontrolle beim Überholmanöver - Eine Frau stirbt, ein Mann schwer verletzt - Straße stundenlang gesperrt

ANC-NEWS Hörstel (Kreis Steinfurt) - Am frühen Dienstagnachmittag (23.06.) um 15:38 Uhr wurde die Feuerwehr Hörstel zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Speller Straße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurde aufgrund der räumlichen Nähe die Feuerwehr aus dem niedersächsischen Spelle alarmiert. Vor Ort stellte sich ein Frontalzusammenstoß zwischen zwei PKW heraus. Nach ersten Erkenntnissen überholte ein 40-jähriger Mann aus Hörstel, der in Richtung Dreierwalde unterwegs war, ein vorausfahrendes Fahrzeug. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr in den Grünstreifen. Infolge des ruckartigen Gegenlenkens stießen der Wagen des 40-Jährigen und der Wagen einer 78-jährigen Frau, ebenfalls aus Hörstel, die in Richtung Spelle unterwegs war, frontal zusammen. Für die 78-Jährige kam jede Hilfe zu spät; der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Der 40-Jährige wurde schwer verletzt, eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er wurde mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Während der Unfallaufnahme durch ein spezielles Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei wurde die Spellerstraße in beiden Richtungen gesperrt. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.



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Montag, 22. Juni 2026

Gelsenkirchen: Erneuter Badeunfall im Rhein-Herne-Kanal

Taucher ziehen einen 14-Jährigen und einen 19-Jährigen bewusstlos ans Land - Unter Reanimation ins Krankenhaus - Polizei warnt erneut vor Gefahren beim Baden

ANC-NEWS Gelsenkirchen - Am Sonntagabend (21.06.) kam es gegen 22:00 Uhr erneut zu einem Rettungseinsatz am Rhein-Herne-Kanal in Gelsenkirchen. Anrufer meldeten zwei vermisste Personen im Rhein-Herne-Kanal gegenüber dem Amphitheater. Alarmierte Taucher fanden die bewusstlosen Personen (14 und 19 Jahre) und zogen sie an Land. Sie wurden unter Reanimationsbedingungen in ein Krankenhaus gebracht. Erst am Samstagabend (20.06.) kam es in diesem Bereich zu einem tödlichen Badeunfall (wir berichteten). Die Polizei Gelsenkirchen warnte bereits gestern vor den Gefahren beim Baden in Gewässern, insbesondere in Wasserstraßen, die dem Schiffsverkehr dienen. Das Springen von Brücken ist nicht nur verboten, sondern auch extrem gefährlich; jährlich kommt es zu tödlichen Badeunfällen. Eltern werden aufgefordert, ihre Kinder zu sensibilisieren und sie im Wasser nicht unbeaufsichtigt zu lassen. Es wird dringend geraten, sichere Badeorte wie Badeseen und Schwimmbäder zu nutzen.



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