Mittwoch, 15. Juli 2026

Großbrand bei BP in Gelsenkirchen-Scholven

Großalarm auf BP-Werksgelände – Werkfeuerwehr, Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr im Einsatz – Rauchsäule über mehrere NRW-Städte sichtbar – Löscharbeiten dauern an - Feuerwehr verhindert Ausbreitung der Flammen

ANC-NEWS Gelsenkirchen - Ein Großbrand auf dem Werksgelände von BP im Gelsenkirchener Stadtteil Scholven hat am Mittwochnachmittag (15.07.) einen umfangreichen Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Werkschutz ausgelöst. Gegen Nachmittag wurden die ersten Einsatzkräfte zu dem Industriebetrieb alarmiert, nachdem dort ein Feuer im Bereich der Schwefelverladung ausgebrochen war. Bereits auf der Anfahrt war die starke Rauchentwicklung deutlich zu erkennen. Innerhalb kurzer Zeit stieg eine dichte, schwarze Rauchsäule mehrere hundert Meter in den Himmel auf und war auch aus zahlreichen Städten in Nordrhein-Westfalen sichtbar. Die Leitstellen gingen daraufhin zahlreiche Notrufe besorgter Bürger ein. Aufgrund der Lage wurde umgehend Großalarm ausgelöst. Neben der Werkfeuerwehr von BP rückten die Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen sowie mehrere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr zur Unterstützung aus. Auch Polizei und Werkschutz waren mit zahlreichen Kräften vor Ort. Unmittelbar nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde der Bereich um die Brandstelle weiträumig abgesperrt. Polizei und Werkschutz richteten einen Sicherheitsradius von rund 500 Metern ein, damit die Feuerwehr unter sicheren Bedingungen arbeiten konnte und Unbeteiligte nicht gefährdet wurden. Gleichzeitig wurden Anwohner vorsorglich aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich zunächst darauf, den Brand unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Anlagenteile zu verhindern. Dennoch werden die umfangreichen Nachlöscharbeiten und Kontrollmaßnahmen nach Einschätzung der Einsatzleitung noch mehrere Stunden andauern. Zur Brandursache liegen derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Spezialisten werden die Ermittlungen aufnehmen, sobald die Einsatzstelle vollständig gesichert ist. Angaben zu möglichen Verletzten oder zur Schadenshöhe wurden zunächst nicht gemacht.



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Große grenzüberschreitende Drogen-Razzia: Verdacht auf Drogenlabore

Polizei NRW und niederländische Beamte mit Europol, LKA und BKA im Einsatz - Zehn Objekte in Deutschland, drei in den Niederlanden durchsucht

ANC-NEWS Niederkrüchten (Kreis Viersen) - Im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Krefeld und der Polizei Mönchengladbach gegen eine mutmaßlich international agierende Tätergruppierung haben Einsatzkräfte der Polizei NRW sowie niederländische Beamte am Mittwoch, 15. Juli, in den frühen Morgenstunden insgesamt zehn Objekte in Deutschland sowie drei weitere in den Niederlanden durchsucht und mehrere Personen festgenommen. Die Maßnahmen erfolgten im Rahmen der bei der Polizei Mönchengladbach geführten Ermittlungskommission "Awari" in enger Zusammenarbeit mit Europol sowie dem Landeskriminalamt und der Gemeinsamen Grundstoffüberwachungsstelle beim Bundeskriminalamt. Das Ermittlungsverfahren richtet sich derzeit gegen neun deutsche und niederländische Personen. Ihnen wird vorgeworfen, in verschiedenen Tatzeiträumen seit 2025 Grundstoffe für die illegale Herstellung von Amphetamin im Tonnenbereich beschafft und mehrere Amphetaminlabore betrieben zu haben. Bei ihren Durchsuchungen stellte die Kriminalpolizei zahlreiche Beweismittel sicher, die nun ausgewertet werden. Neben den Wohnanschriften der Verdächtigen durchsuchten sie vor allem mögliche Produktionsstätten, darunter zwei Lagerhallen in den Ortschaften Kaldenkirchen und Niederkrüchten (Kreis Viersen). Hierbei unterstützten neben Einsatzkräften von Europol und der hiesigen Feuerwehr auch ein Team des Kriminalwissenschaftlichen und -technischen Instituts des LKA. Die Ermittlungen dauern an. Quelle: Polizei Mönchengladbach



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Sonntag, 12. Juli 2026

Großeinsatz in Essen: Mehrere Gebäude nach Deckeneinsturz evakuiert

Drei Mehrfamilienhäuser evakuiert - THW, Feuerwehr, Polizei und DRK im Einsatz - Teile der Decke eingestürzt - Statiker im Einsatz

ANC-NEWS Essen - Ein Einsatz der Feuerwehr hat am Sonntagvormittag im Essener Südostviertel für Aufsehen gesorgt. Gegen 9.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Mehrfamilienhaus an der Markgrafenstraße alarmiert. Bewohner hatten gemeldet, dass Teile einer Rigipsdecke in ihrer Wohnung herabgestürzt seien. Zudem wurden Setzrisse im Gebäude festgestellt. Aus Sicherheitsgründen räumte die Feuerwehr nicht nur das betroffene Haus, sondern auch die beiden angrenzenden Gebäude. Insgesamt mussten die Bewohner von rund 20 Wohnungen ihre Häuser vorübergehend verlassen. Bei dem Einsatz erhielt die Feuerwehr Unterstützung von der Polizei, dem Technischen Hilfswerk (THW) sowie dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), das sich um die Betreuung der Anwohner kümmerte. Nach rund zwei Stunden konnten die Bewohner der beiden Nachbarhäuser wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Für das betroffene Gebäude soll nun ein Statiker die Bausubstanz untersuchen und beurteilen, ob eine Einsturzgefahr besteht und welche weiteren Maßnahmen erforderlich sind.



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Dienstag, 7. Juli 2026

A40 Mülheim/Ruhr: Vollsperrung nach schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten

Sieben verletzte Personen, davon fünf schwer und eine lebensgefährlich - Vier beteiligte Fahrzeuge - Baustellenbereich erschwert Rettungseinsatz - Vollsperrung in beide Richtungen

ANC-NEWS Mülheim an der Ruhr - Am Dienstagabend (07.07.) kam es gegen 19:05 Uhr auf der A40 zwischen Mülheim-Heißen und Mülheim-Winkhausen im Baustellenbereich zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach ersten Informationen hat ein Verkehrsteilnehmer in Fahrtrichtung Duisburg aus bisher unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und kollidierte mit einem weiteren Fahrzeug. Durch die Kollision schleuderte das Auto über die Mittelleitplanke auf die Gegenfahrbahn, kollidierte dort mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen und kam auf der Mittelschutzplanke zum Stehen. Insgesamt sollen vier Fahrzeuge beteiligt gewesen sein. Nach ersten Informationen wurden sieben Personen verletzt, davon fünf schwer und eine weitere Person lebensgefährlich. Aufgrund der Baustellensituation hatten die Rettungskräfte eine erschwerte Anfahrt. Die Autobahn ist für die Zeit der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten voraussichtlich noch bis Mitternacht in beiden Richtungen gesperrt.



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