Sonntag, 23. August 2026

Güterzug kollidiert mit Uber-Fahrzeug in Ratingen

Uber-Fahrzeug an Bahnübergang von Güterzug erfasst - Wagen zwischen Zug und Gestrüpp gedrückt - Fahrzeugseite bei Kollision aufgerissen - Fahrer kann sich selbst befreien - Warnanlage soll zuvor rot geblinkt haben - Bundespolizei ermittelt

ANC-NEWS Ratingen (Kreis Mettmann) - Bei einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Güterzug und einem Uber-Fahrzeug ist am späten Samstagabend (22.08.) in Ratingen ein Mann verletzt worden. Die Feuerwehr Ratingen wurde kurz nach 21 Uhr zur Straße Auermühle alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen kam es an einem unbeschrankten Bahnübergang zur Kollision zwischen dem Pkw und einem Güterzug. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde das Uber-Fahrzeug zwischen dem Zug und angrenzendem Gestrüpp eingeklemmt beziehungsweise gedrückt. Dabei wurde die Seite des Fahrzeugs erheblich aufgerissen. Trotz der massiven Beschädigungen konnte sich der männliche Fahrer nach Angaben der Feuerwehr selbstständig aus dem Wagen befreien. Er wurde anschließend vom Rettungsdienst versorgt und nach der Erstbehandlung unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus gebracht. Wie schwer der Mann verletzt wurde, war zunächst nicht bekannt. Nach ersten Erkenntnissen soll die Warnanlage am Bahnübergang bereits rot geblinkt haben, bevor der Güterzug die Stelle passierte. Zudem soll der Zug vor dem Bahnübergang deutlich gehupt haben. Warum es dennoch zur Kollision kam, ist Gegenstand der Ermittlungen. Der Bahnübergang führt unter anderem zu einem nahegelegenen Restaurant. Dort soll zum Unfallzeitpunkt eine Feier stattgefunden haben. Es wird vermutet, dass der Uber-Fahrer auf dem Weg dorthin war, um einen Fahrgast abzuholen. Die Bundespolizei nahm vor Ort die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang auf. Die aufwendigen Bergungsarbeiten an der Unfallstelle dauerten bis in die Nacht an.



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Samstag, 22. August 2026

Witten: Ehemann soll Ehefrau mit Messer angegriffen haben - Frau schwer verletzt

Frau erleidet mehrere Stichverletzungen - Tatverdächtiger Ehemann noch in Wohnung festgenommen

ANC-NEWS Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis) - Am frühen Samstagnachmittag (22.08.) ist es an der Dirschauer Straße zu einem schweren Gewaltdelikt gekommen. Eine Frau soll von ihrem Ehemann mit einem Messer angegriffen und durch mehrere Stiche verletzt worden sein. Nach ersten Informationen erlitt sie mindestens schwere Verletzungen. Gegen 14.25 Uhr wurden Polizei und Rettungsdienst alarmiert. Die Einsatzkräfte trafen den tatverdächtigen Ehemann noch in der Wohnung an und nahmen ihn dort fest. Der Mann, der ersten Informationen zufolge etwa 70 Jahre alt sein soll, wurde anschließend durch den Rettungsdienst untersucht. Danach brachten ihn Polizeibeamte in Begleitung zum Polizeipräsidium nach Bochum. Die verletzte Frau wurde durch den Rettungsdienst versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Wie schwer ihre Verletzungen tatsächlich sind und ob Lebensgefahr besteht, war zunächst nicht bekannt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Derzeit ist noch unklar, ob die Tat als versuchtes Tötungsdelikt oder als gefährliche Körperverletzung eingestuft wird. Auch die genauen Hintergründe und der Ablauf der Auseinandersetzung sind Gegenstand der Ermittlungen. Nach ersten Informationen wurde eine mutmaßliche Tatwaffe in der Wohnung aufgefunden und sichergestellt. Eine offizielle Bestätigung dazu stand zunächst noch aus.



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Freitag, 21. August 2026

Massive Rauchsäule: Großbrand in Bergheim

Elektroschrott brennen im Gewerbegebiet - Schwarze Rauchwolke weithin sichtbar - Feuerwehr verhindert Übergreifen auf Firmengebäude - Warnung über NINA ausgelöst

ANC-NEWS Bergheim (Rhein-Erft-Kreis) - Ein Großbrand im Gewerbegebiet von Bergheim-Paffendorf sorgt am Freitagabend für einen Großeinsatz der Feuerwehr. An der Willy-Messerschmitt-Straße ist aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Eine weithin sichtbare schwarze Rauchwolke steigt über dem Gewerbegebiet auf. Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr sind vor Ort und führen umfangreiche Löscharbeiten durch. Ein Schwerpunkt des Einsatzes liegt darauf, ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Gebäude des betroffenen Unternehmens zu verhindern. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde über die Warn-App NINA eine Warnung für die Bevölkerung im nördlichen Rhein-Erft-Kreis herausgegeben. Dabei wird insbesondere vor einer möglichen Geruchsbelästigung durch den Brandrauch gewarnt. Nach Angaben der Behörden besteht derzeit keine Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung. Gleichzeitig werden Bürgerinnen und Bürger gebeten, die Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei für tatsächliche Notfälle freizuhalten. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Die Löscharbeiten dauern an.

  • inkl. O-Ton Sebastian Draxl - Feuerwehr Bergheim



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Mittwoch, 19. August 2026

Hilden: Jugendlicher (16) verursacht Alleinunfall auf A3

14-jährige Beifahrerin ebenfalls leicht verletzt - Gestohlenes Kennzeichen, Vapes und Langmesser im Fahrzeug entdeckt - Jugendliche sollen zunächst geflüchtet sein

ANC-NEWS Hilden (Kreis Mettmann) - Aus bislang ungeklärter Ursache kam es am Dienstagabend (18.08.) gegen 21 Uhr zu einem Alleinunfall auf der A3 bei Hilden. Ein Fahrzeug mit zwei Minderjährigen war in Fahrtrichtung Köln unterwegs, kollidierte mit der Schutzplanke und kam anschließend auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Nach ersten Informationen der Polizei soll ein 16-Jähriger das Fahrzeug gesteuert haben. Bei der Beifahrerin soll es sich um eine 14-Jährige handeln. Beide sollen nach dem Unfall zunächst versucht haben, sich vom Unfallort zu entfernen, konnten jedoch kurze Zeit später angetroffen werden. Am Fahrzeug befand sich ein gestohlenes Kennzeichen. Im Innenraum wurden unter anderem mehrere E-Zigaretten (Vapes) sowie Duftbäume entdeckt. Zudem waren drei Kartons mit Vapes zu erkennen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs stellten die Einsatzkräfte außerdem ein Langmesser sicher. Nach ersten Erkenntnissen wurden beide Jugendlichen leicht verletzt. Die Feuerwehr streute ausgelaufene Betriebsstoffe mit Bindemittel ab und leuchtete die Unfallstelle aus. Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen musste die A3 in Fahrtrichtung Köln vollständig gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Dabei sollen unter anderem die Eigentumsverhältnisse des Fahrzeugs sowie die weiteren Umstände des Unfalls und die aufgefundenen Gegenstände geklärt werden.



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