Donnerstag, 3. September 2026

Verdächtige Gegenstände an Umspannwerk in Dormagen entdeckt

Polizei sperrt Gelände in Gohr weiträumig ab - Möglicher Sabotageversuch wird geprüft - Kein Kurzschluss ausgelöst

ANC-NEWS Dormagen (Rhein-Kreis Neuss) - In Dormagen-Gohr ist die Polizei am Donnerstagabend (03.09.) wegen verdächtiger Gegenstände in unmittelbarer Nähe eines Umspannwerks im Einsatz gewesen. Ein Spaziergänger hatte die Gegenstände am Abend in einem Feld entdeckt und die Polizei informiert. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich um sogenannte „sensible Gegenstände“, die möglicherweise geeignet gewesen sein könnten, einen Kurzschluss auszulösen. Zu einem Kurzschluss oder einer Störung des Umspannwerks kam es nach bisherigen Erkenntnissen jedoch nicht. Die Polizei sperrte den Bereich weiträumig ab und setzte zahlreiche Einsatzkräfte zur Sicherung und Absuche des Geländes ein. Spezialisten untersuchen die aufgefundenen Gegenstände. Ob es sich um einen möglichen Sabotageversuch handelt und wodurch die Gegenstände aktiviert werden sollten, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Der Vorfall steht im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu ähnlichen Ereignissen an Energieanlagen. Erst kürzlich war es unter anderem an einem Umspannwerk bei Bergheim (wir berichteten)zu einem Vorfall mit möglichem Sabotagehintergrund gekommen.



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Vermisste Person in Essen: Umfangreiche Suchmaßnahmen an der Ruhr

Zwei Mantrailer schlagen am Kettwiger Ruhrbogen an - Großeinsatz auf der Ruhr mit drei Booten, Sonar und Drohne - Feuerwehrtaucher sucht unter Wasser nach vermisster Person - Suche nach rund zwei Stunden ohne Erfolg eingestellt

ANC-NEWS Essen - Die Feuerwehr Essen wurde am heutigen Donnerstag, 3. September 2026, gegen 17:30 Uhr durch die Polizei über eine vermisste Person informiert. Im Vorfeld war bereits mit mehreren Personensuchhunden nach der vermissten Person gesucht worden. Zwei Mantrailer-Hunde schlugen dabei unabhängig voneinander im Bereich der nördlichen Ruhrböschung am Kettwiger Ruhrbogen an. Aufgrund der Spurenlage musste zunächst davon ausgegangen werden, dass sich die Person möglicherweise im Wasser der Ruhr befindet. Die Feuerwehr Essen leitete daraufhin umfangreiche Suchmaßnahmen ein. Unterstützt durch die DLRG Essen und die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes kamen insgesamt drei Boote zum Einsatz. Mit diesen wurde der Bereich rund um die vermutete Stelle großflächig bis zur Kettwiger Schleuse abgesucht. Dabei kamen auch Sonartechnik und eine Drohne zum Einsatz. Zusätzlich wurde ein Feuerwehrtaucher zur Suche unter Wasser eingesetzt. Nach rund zwei Stunden wurde die Suche eingestellt. Trotz der umfangreichen Maßnahmen vor Ort konnte keine Person gefunden werden. Die Polizei übernimmt die weiteren Ermittlungen. Rund 40 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, des Essener Rettungsdienstes, der Freiwilligen Feuerwehren Essen-Werden und Kettwig sowie der DLRG Essen und der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes waren im Einsatz. Quelle: Feuerwehr



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Velbert: Fußgängerin von 40-Tonner erfasst und lebensgefährlich verletzt

Lkw-Fahrer übersieht Frau beim Rechtsabbiegen an Kreuzung - Rettungshubschrauber fliegt Verletzte in Spezialklinik - Erhebliche Verkehrsbehinderungen

ANC-NEWS Velbert (Kreis Mettmann) - An der großen Kreuzung Berliner Straße/Rheinlandstraße in Velbert ist eine Fußgängerin am Donnerstagmittag (03.09.) von einem 40-Tonner-Lkw erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Nach ersten Informationen bog der Lkw an der Kreuzung nach rechts ab. Dabei übersah der Fahrer offenbar eine Frau mittleren Alters, die zeitgleich bei Grünlicht die Straße überqueren wollte. Die Fußgängerin wurde von dem Lastwagen erfasst und stürzte zu Boden. Sie erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen und befand sich in einem kritischen Zustand. Die Frau wurde zunächst durch den Rettungsdienst in einem Rettungswagen medizinisch versorgt. Für den weiteren Transport wurde der Rettungshubschrauber Christoph 9 aus Duisburg alarmiert. Der Hubschrauber landete direkt auf der Kreuzung. Anschließend wurde die schwer verletzte Frau zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik geflogen. Der Lkw-Fahrer stand augenscheinlich unter Schock und wurde durch den Rettungsdienst untersucht. Die Kreuzung wurde für die Dauer des Einsatzes und der Unfallaufnahme vollständig gesperrt. Dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Zur Unfallaufnahme wurde ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei aus Wuppertal eingesetzt.



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Mittwoch, 2. September 2026

Möglicher Drohnen-Anschlag auf Umspannwerk bei Bergheim

Mehrere Blitze und explosionsartige Geräusche gemeldet - Großaufgebot sperrt Anlage und angrenzendes Maisfeld ab - Polizeipräsidium Essen übernimmt Ermittlungen

ANC-NEWS Bergeheim (Rhein-Erft-Kreis) - Am Dienstagabend (01.09.) ist es an einem Umspannwerk in der Nähe von Bergheim bei Köln zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen steht der Verdacht im Raum, dass die Anlage möglicherweise gezielt mit einer oder mehreren Drohnen angegriffen worden sein könnte. Anwohner hatten am Abend plötzlich mehrere Blitze im Bereich des Umspannwerks wahrgenommen und explosionsartige Geräusche gehört. Kurz darauf soll ein Hubschrauber über der Anlage gekreist haben. Zunächst wurde davon ausgegangen, dass möglicherweise eine Service-Drohne des Stromnetzbetreibers versehentlich mit einer Hochspannungsleitung in Berührung gekommen sein könnte. Im weiteren Verlauf rückte jedoch ein anderes Szenario in den Fokus: Demnach könnte es sich möglicherweise um eine gezielte Attacke mit einer oder mehreren Drohnen gehandelt haben. Die Polizei rückte mit zahlreichen Kräften an und sperrte das Gelände rund um das Umspannwerk weiträumig ab. Auch ein unmittelbar angrenzendes Maisfeld wurde in die Absperrmaßnahmen einbezogen. Einsatzkräfte und Spezialisten begannen noch in der Nacht mit der Sicherung möglicher Spuren. Am späten Abend übernahm schließlich das Polizeipräsidium Essen als eines der für entsprechende Anschlagsszenarien zuständigen Großpräsidien den Einsatz. Was genau an der Anlage passiert ist und wodurch die beobachteten Blitze und Explosionen ausgelöst wurden, ist bislang Gegenstand der Ermittlungen. Die Spurensuche vor Ort gestaltet sich aufgrund der Dunkelheit schwierig. Ob es sich bei dem Geschehen in Bergheim tatsächlich um einen Anschlag handelt, müssen die weiteren Ermittlungen zeigen.



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Dienstag, 1. September 2026

Schüsse in Duisburg: Auseinandersetzung mit mehreren Personen eskaliert

Mehrfach aus einer Schusswaffe gefeuert - Mindestens eine Person verletzt - Pkw mit möglichen Einschusslöchern entdeckt - Polizei sichert umfangreiche Spuren - Täter flüchtig

ANC-NEWS Duisburg - Am Dienstagabend (01.09.) ist in Duisburg-Hochfeld eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen eskaliert. Im Bereich der Wanheimer Straße sollen dabei mehrfach Schüsse aus einer Schusswaffe abgegeben worden sein. Nach mehreren Notrufen rückte die Polizei mit zahlreichen Einsatzkräften zur Einsatzstelle aus. Im Bereich der Pauluskirche fanden die Einsatzkräfte eine verletzte Person. Nach ersten Informationen könnte sich die Person nach der Auseinandersetzung noch selbstständig bis zur Kirche geschleppt haben. Ein alarmierter Notarzt übernahm die medizinische Erstversorgung. Anschließend wurde die verletzte Person zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Zum genauen Verletzungsbild und zum aktuellen Zustand lagen zunächst keine näheren Informationen vor. Der Bereich rund um den Einsatzort wurde weiträumig abgesperrt. Zahlreiche Polizeibeamte sicherten die Einsatzstelle, darunter auch schwer bewaffnete Kräfte. Bei der Spurensicherung fanden die Ermittler unter anderem eine Patrone, die als mögliches Beweismittel sichergestellt wurde. Darüber hinaus waren Einschusslöcher in den Schaufensterscheiben eines Supermarktes sowie eines Friseursalons zu erkennen. Im Bereich der Wanheimer Straße entdeckten die Einsatzkräfte zudem einen abgestellten Pkw. Auch an diesem Fahrzeug waren mögliche Einschusslöcher im Bereich der Heckscheibe zu erkennen. Ob der Wagen im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung steht oder einer der beteiligten Personengruppen zugeordnet werden kann, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Zu dem oder den möglichen Tatverdächtigen sowie zu den Hintergründen der Auseinandersetzung lagen zunächst keine gesicherten Erkenntnisse vor. Auch war zunächst unklar, wie viele Personen an dem Streit beteiligt waren und in welchem Zusammenhang die Schüsse mit der Auseinandersetzung standen. Bis in die späten Abendstunden sicherten die Ermittler umfangreiche Spuren im Bereich des Tatortes. Die Fahndung nach dem mutmaßlichen Schützen beziehungsweise weiteren Beteiligten lief zunächst weiter. Der oder die Tatverdächtigen konnten nach ersten Informationen bislang nicht angetroffen werden.



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