Samstag, 10. Oktober 2026

Drei Stunden im Fuchsbau gefangen: Bochumer Feuerwehr befreit Hunde

Leine offenbar an Wurzeln verhakt - Hündin konnte den Bau nicht selbstständig verlassen - Einsatzkräfte hoben rund zwei Meter tiefes Loch aus - Spezielle Such- und Kameratechnik unterstützte die Rettung - Nach fast drei Stunden unverletzt befreit - „Findus“ hatte zuvor selbst den Ausgang gefunden

ANC-NEWS Bochum - Zu einer außergewöhnlichen Tierrettung wurde die Feuerwehr Bochum am Freitagabend gegen 19:45 Uhr in ein Waldgebiet im Bochumer Süden alarmiert. Zwei Jack Russell Terrier, "Findus" und "Mala", waren bei einem Spaziergang in einen verlassenen Fuchsbau gelaufen und fanden zunächst nicht mehr eigenständig zurück. Während "Findus" nach etwa einer Stunde selbstständig den Weg aus dem Gangsystem heraus fand, blieb "Mala" weiterhin im Bau eingeschlossen. Im Verlauf der Erkundung stellte sich heraus, dass sich die Leine des Hundes offenbar im unterirdischen Wurzelbereich eines Baumes verhakt hatte und das Tier deshalb nicht aus eigener Kraft den Ausgang erreichen konnte. Die Einsatzkräfte haben sich schlussendlich Zugang zum Hund durch das Ausheben eines rund zwei Meter tiefen Lochs verschafft. Hierzu wurde auch eine spezielle Such- und Kameratechnik der Rettungshundestaffel RettungsHundeOrtungsTechnik (RHOT Bochum-Essen) eingesetzt. Nach fast drei Stunden konnte dann auch "Mala" unverletzt aus ihrer misslichen Lage befreit und ihrer erleichterten Besitzerin übergeben werden. Im Einsatz waren Kräfte der Feuer- und Rettungswache IV, die Löscheinheiten 14 (Eppendorf-Höntrop) und 32 (Nord) der Freiwilligen Feuerwehr, die Ausbildungseinheit der Feuerwehr Bochum sowie die Organisation RHOT Bochum-Essen. Quelle: Feuerwehr

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Gefahrguteinsatz bei Spedition in Hilden

Unbekannte Flüssigkeit aus Container auf Sattelauflieger ausgetreten - Feuerwehr unter Chemikalienschutzanzügen im Einsatz - Westring vollständig gesperrt

ANC-NEWS Hilden (Kreis Mettmann) - Ein Gefahrguteinsatz auf dem Gelände einer Spedition am Westring hat am Freitagabend (9. Oktober) einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Aus einem Container auf einem Sattelauflieger war eine zunächst unbekannte Flüssigkeit ausgetreten. Zwei Menschen erlitten Atemwegsreizungen und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Gegen 19.10 Uhr wurde die Feuerwehr Hilden zu dem ABC-Einsatz alarmiert. Auf dem Gelände einer Spedition war aus bislang ungeklärter Ursache eine Flüssigkeit aus einem sogenannten Intermediate Bulk Container (IBC) ausgetreten, der sich auf einem Sattelauflieger befand. Um welchen Stoff es sich handelte, war zunächst unklar. Beim Eintreffen der ersten hauptamtlichen Einsatzkräfte wurden zwei Personen mit Atemwegsreizungen angetroffen. Aufgrund der unklaren Gefahrenlage und nach einer ersten Erkundung löste die Feuerwehr Vollalarm für die Stadt Hilden aus. Zusätzlich wurde der ABC-Zug des Kreises Mettmann zur Unterstützung angefordert. Insgesamt rückten 62 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Hilden, Erkrath und Velbert an. Spezialkräfte gingen unter schweren Chemikalienschutzanzügen (CSA) in den betroffenen Bereich vor, um die Lage zu erkunden und die ausgetretene Flüssigkeit näher zu untersuchen. Die beiden verletzten Personen wurden vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Während der umfangreichen Einsatzmaßnahmen musste der Westring vollständig für den Verkehr gesperrt werden. Nach Angaben der Feuerwehr bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung. Weshalb die Flüssigkeit aus dem Behälter austrat, ist bislang nicht geklärt.



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Mittwoch, 7. Oktober 2026

Drei Verletzte bei Unfall mit Streifenwagen in Herne

Streifenwagen fährt mit Blaulicht und Martinshorn bei Rot in die Kreuzung - Pkw prallt gegen die Beifahrerseite - Zwei Polizeibeamte und ein Autofahrer leicht verletzt - Beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit

ANC-NEWS Herne - Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Streifenwagen und einem Pkw sind am Mittwochvormittag (07.10.) drei Menschen leicht verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 9.48 Uhr an der Kreuzung Sodinger Straße/Hermann-Löns-Straße. Nach ersten Informationen fuhr der Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn bei Rot in die Kreuzung ein. Der Fahrer eines anderen Pkw nahm das Einsatzfahrzeug offenbar nicht rechtzeitig wahr. Sein Wagen prallte gegen die linke Seite des Streifenwagens. Bei der Kollision lösten Airbags aus. Die beiden Polizeibeamten und der Fahrer des anderen Autos erlitten leichte Verletzungen. Beide Fahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit. Für die Unfallaufnahme wurde die Kreuzung gesperrt. Ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei wurde eingesetzt, um den genauen Hergang zu rekonstruieren. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.



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Dienstag, 6. Oktober 2026

Großbrand in Greven: Wohnhaus steht in Flammen und stürzt ein

Wohnhaus in Greven bei Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand - Feuer greift auch auf angrenzenden Schuppenbereich über - Photovoltaikanlage befindet sich auf dem Dach des brennenden Gebäudes - Feuerwehr löst nach wenigen Minuten Vollalarm aus - Rund 100 Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen

ANC-NEWS Greven (Kreis Steinfurt) - Ein Wohnhaus ist am Dienstagabend (06.10.) in Greven in Vollbrand geraten und im weiteren Verlauf des Einsatzes eingestürzt. Rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr sind an der Overmannstraße im Einsatz. Die Feuerwehr wurde gegen 19.15 Uhr mit dem Stichwort „Wohnhausbrand“ alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Gebäude vollständig in Flammen. Auch ein angrenzender Schuppenbereich war vom Feuer betroffen. Auf dem Dach des Wohnhauses befand sich zudem eine Photovoltaikanlage. Aufgrund des Ausmaßes wurde nur wenige Minuten nach dem Eintreffen Vollalarm für die gesamte Feuerwehr Greven ausgelöst. Zahlreiche weitere Kräfte wurden daraufhin zur Einsatzstelle nachalarmiert. Eine besondere Herausforderung stellte die dichte Bebauung dar. Das brennende Gebäude befindet sich inmitten eines Neubaugebietes. Unmittelbar angrenzende Wohnhäuser waren durch die Flammen und die starke Hitzeentwicklung gefährdet. Die Feuerwehr baute deshalb in der Anfangsphase eine Riegelstellung zum Nachbargebäude auf. Ein Übergreifen der Flammen auf weitere Wohnhäuser konnte verhindert werden. Zur Brandbekämpfung setzte die Feuerwehr insgesamt sieben Strahlrohre sowie das Wenderohr einer Drehleiter ein. Im Verlauf des Einsatzes stürzte das vom Feuer stark beschädigte Wohnhaus ein. Die Löscharbeiten dauerten am Abend weiter an. Der Bewohner konnte das Gebäude selbstständig verlassen. Nach Angaben der Feuerwehr wurde bei dem Brand niemand verletzt. Aufgrund der massiven Rauchentwicklung ließ die Feuerwehr über die Leitstelle eine Warnung über die NINA-Warn-App auslösen. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten. Wie es zu dem Brand kam und wie hoch der entstandene Sachschaden ist, ist derzeit noch unklar.



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Bochum: Radlader stürzt kopfüber in Baugrube

Radlader stürzt rund vier Meter tief in Baugrube und bleibt kopfüber liegen - Fahrer bei ungewöhnlichem Tiefbauunfall mittelschwer verletzt - Höhenretter bringen Verletzten mit Schleifkorbtrage und Drehleiter aus der Tiefe - Feuerwehr sichert abgestürzten Radlader und nimmt ausgelaufene Betriebsstoffe auf - Rund 40 Einsatzkräfte vor Ort

ANC-NEWS Bochum - Ein ungewöhnlicher Tiefbauunfall hat am Dienstagmittag (06.10.) für einen größeren Einsatz der Feuerwehr Bochum gesorgt. Gegen 13 Uhr wurden die Einsatzkräfte zur Charlottenstraße nach Wiemelhausen alarmiert. Nach Angaben der Feuerwehr war dort aus bislang ungeklärter Ursache ein Radlader in einer Baugrube abgestürzt. Das Fahrzeug stürzte an der Wandung der etwa dreieinhalb bis vier Meter tiefen Grube hinab und blieb schließlich kopfüber auf dem Dach liegen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen 2 und 4 war der Fahrer bereits aus dem Radlader befreit worden. Feuerwehr und Rettungsdienst übernahmen die medizinische Erstversorgung des Mannes. Gleichzeitig mussten Einsatzkräfte gesichert über Leitern in die Baugrube vorgehen und den abgestürzten Radlader stabilisieren. Zur Rettung des mittelschwer verletzten Fahrers kamen die Höhenretter der Feuerwehr Bochum zum Einsatz. Nach der rettungsdienstlichen und notärztlichen Versorgung wurde der Mann in einer Schleifkorbtrage mithilfe einer Drehleiter aus der rund vier Meter tiefen Baugrube gehoben. Anschließend brachte ihn der Rettungsdienst in ein Bochumer Krankenhaus. Die Feuerwehr sicherte und stabilisierte zudem den Radlader und nahm ausgelaufene Betriebsstoffe auf. Rund 40 Einsatzkräfte verschiedener Feuer- und Rettungswachen sowie des Rettungsdienstes waren vor Ort. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist bislang unklar. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang laufen.

  • inkl. O-Ton Thomas Scharschmidt - Pressesprecher Feuerwehr Bochum



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