Dienstag, 31. März 2026

Tödlicher Unfall auf Baustelle in Ochtrup

IBC-Container stürzt vom Kran auf Aufenthaltscontainer - Ein Bauarbeiter im Container stirbt - Polizei und Arbeitsschutz untersuchen Ursache

ANC-NEWS Ochtrup (Kreis Steinfurt) - Auf einer Baustelle in Ochtrup im Kreis Steinfurt hat sich am Dienstagnachmittag (31.03.) ein schwerer Arbeitsunfall ereignet, bei dem ein Mensch ums Leben kam. Gegen kurz nach 16 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungsdienst zu einer Baustelle an der Laurenzstraße alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein Baukran einen IBC-Container mit 1000 Liter Wasser am Haken, als es plötzlich zu einem folgenschweren Zwischenfall kam. Aus bislang ungeklärten Gründen löste sich der IBC-Container und stürzte ca.6-7m in die Tiefe. Der IBC-Container fiel auf einen darunter stehenden Baucontainer, der als Aufenthaltsraum für das Personal genutzt wurde. In diesem befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls noch ein 45-jähriger Bauarbeiter. Der Behälter durchschlug das Dach Containers und verletzte die Person im Inneren tödlich. Die Einsatzkräfte sicherten den Bereich und kümmerten sich um weitere anwesende Arbeiter, die teilweise unter Schock standen. Die Polizei hat gemeinsam mit dem Amt für Arbeitsschutz die Ermittlungen aufgenommen. Derzeit ist noch unklar, warum sich der Container vom Kran lösen konnte. Experten sollen nun klären, ob ein technischer Defekt, menschliches Versagen oder andere Umstände zu dem tragischen Unfall geführt haben.



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Samstag, 28. März 2026

Familiendrama in Witten: 13‑jähriger Sohn tot, Mutter und Tochter schwer verletzt

Familienvater nach Messerangriff festgenommen - Polizei richtet Mordkommission ein, Hintergründe unklar - Rettungshubschrauber und Notfallseelsorger im Einsatz

ANC-NEWS Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis) - Polizei und Rettungsdienst wurden am Samstagvormittag (28.03.2026) zur Lessingstraße in Witten nach Streitigkeiten im häuslichen Umfeld alarmiert. Nach ersten Informationen soll dort der Familienvater seine Ehefrau und die beiden Kinder (Mädchen, 9; Junge, 13) mit einem Messer schwer verletzt haben. Die Streitigkeiten verlagerten sich auf die Straße. Trotz Reanimationsmaßnahmen verstarb der Junge noch vor Ort. Mutter und Tochter sollen ebenfalls schwer verletzt worden sein; Lebensgefahr konnte nicht ausgeschlossen werden. Ein Rettungshubschrauber wurde angefordert. Die Polizei sperrte den Bereich rund um das Mehrfamilienhaus weiträumig ab. Der tatverdächtige Ehemann wurde im Umfeld von Polizeibeamten festgenommen. Zahlreiche Personen, die das Geschehen miterlebt hatten, wurden von Notfallseelsorgern im nahegelegenen Saalbau betreut. Auf der Straße sind Kleidungsstücke und eine von der Polizei abgedeckte Blutspur zu sehen. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde sichergestellt. Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet. Hintergründe zur Tat sind derzeit noch unbekannt.

  • inkl. O-Ton Marco Bischoff - Pressesprecher Polizei Bochum



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Großeinsatz in Datteln: Happy End einer Personensuche

Verdacht auf Sturz in den Kanal - Großangelegte Suchmaßnahmen zu Land und Wasser - Mann stark unterkühlt aufgefunden - Boote und Drohnen im Einsatz

ANC-NEWS Datteln (Kreis Recklinghausen) - Um 21:05 Uhr wurde die Feuerwehr Datteln im Rahmen der Amtshilfe für die Polizei alarmiert. Gegen 17:00 Uhr verschwand bei einem gemeinsamen Besuch des örtlichen Baumarktes der an Demenz erkrankte Ehepartner. Die Ehefrau alarmierte daraufhin die Polizei. Die möglichen Maßnahmen der Polizei führten zu keinem Ergebnis, sodass die Feuerwehr ebenfalls alarmiert wurde. Aufgrund der Erkenntnislage konnte nicht ausgeschlossen werden, dass die Person in den angrenzenden Kanal gestürzt war. Es begann eine umfangreiche Suche, bei der unter anderem 2 Boote der Feuerwehr Datteln, sowie Mantrailer Hunde an Land und auf dem Wasser eingesetzt wurden. Auch 2 Hochleistungsdrohnen mit Wärmebildkameras halfen bei der Suche nach der Person. Diese konnte schließlich deutlich unterkühlt im Bereich des Kanals gefunden werden. Neben dem DLRG Datteln unterstützte auch eine Taucherstaffel aus Dortmund und Dorsten, ebenso wie die Rettungshundestaffel NRW die erfolgreichen Suchmaßnahmen. Die Person wurde nach einer herzlichen Umarmung der Angehörigen, aufgrund der Unterkühlung dem Krankenhaus zugeführt. Einsatzleiter Sebastian Kiffer betonte am Ende des Einsatzes die gute und zielgerichtete Zusammenarbeit aller vor Ort befindlichen Einsatzräfte in Kombination mit der rückwärtigen Unterstützung der Kreisleitstelle Recklinghausen. Insgesamt waren über 50 Einsatzkräfte während der Einsatzzeit in den Einsatz eingebunden.

  • inkl. O-Ton Sebastian Kiffer - Einsatzleiter vor Ort



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Freitag, 27. März 2026

Neuenkirchen: Nach Auffahrunfall in Scheune gekracht

Verursacher flieht - Zwei Personen im Peugeot eingeklemmt - Feuerwehr im Großeinsatz - Polizei fahndet mit Drohne und Hubschrauber - Fahrer später festgenommen

ANC-NEWS Neuenkirchen (Kreis Steinfurt) – Am späten Freitagabend (27.03.) ist es gegen 20:25 Uhr auf dem Burgsteinfurter Damm zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, der einen größeren Einsatz von Polizei und Feuerwehr nach sich zog. Nach ersten Erkenntnissen war ein BMW offenbar mit hoher Geschwindigkeit unterwegs und fuhr auf einen Peugeot auf, in dem sich zwei Personen befanden. Durch die enorme Wucht des Aufpralls verlor der Fahrer des Peugeot die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Wagen kam von der Fahrbahn ab, durchbrach die Begrenzung und prallte schließlich mit voller Wucht in die Fassade einer Scheune. Die alarmierte Feuerwehr rückte umgehend zur Unfallstelle aus. Da die beiden Insassen des Peugeot in ihrem Fahrzeug eingeklemmt waren, mussten sie von den Einsatzkräften mit technischem Gerät befreit werden. Nach der Rettung wurden die Verletzten mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Für besonderes Aufsehen sorgte das Verhalten des mutmaßlichen Unfallverursachers. Der Fahrer des BMW entfernte sich unmittelbar nach dem Zusammenstoß unerlaubt vom Unfallort. Die Polizei leitete daraufhin eine umfangreiche Fahndung ein. Neben mehreren Streifenwagen kamen auch eine Drohne sowie ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Im Rahmen dieser Maßnahmen konnte der flüchtige Fahrer schließlich ausfindig gemacht und vorläufig festgenommen werden. Die Feuerwehr überprüfte unterdessen die beschädigte Scheune. Nach erster Einschätzung besteht keine Einsturzgefahr, trotz des erheblichen Lochs in der Fassade. Warum es zu dem Unfall kam und aus welchen Gründen der BMW-Fahrer die Flucht ergriff, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

  • inkl. O-Ton Jörg Lünnemann - Einsatzleiter Feuerwehr



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